Wird Mutter Theresa bald heilig gesprochen? Hier ein Auszug aus einem Bericht des Tagesspiegel:
Das letzte Hindernis für die Prozedur der Heiligsprechung werde nun aus dem Weg geräumt, berichtete die Turiner Tageszeitung "La Stampa". Die bereits 2003 in Rekordzeit selig gesprochene Mutter Teresa habe einen 56-jährigen Salesianer im Nordosten Indiens wundersam gesunden lassen. Dieser hatte ihr am 5. September, dem Todestag von Mutter Teresa, eine Messe lesen lassen und sie um Hilfe gebeten. Bei einer Untersuchung im Hospital am Tag danach sei ein 13 Millimeter großer Stein in seiner Harnröhre "auf medizinisch unerklärliche Weise" verschwunden gewesen.
"Mutter Teresa heilig, es gibt das Wunder", schreibt "La Stampa". Der verantwortliche Chirurg soll festgehalten haben, "dass es für das Verschwinden des Harnsteins keine wissenschaftlichen Erklärungen gibt". Auch die Diabetes- und Blutdruckwerte des Mannes waren nach der Messe plötzlich normal. Was in der Prozedur der Heiligsprechung nach dem Bericht noch fehlt, ist das offizielle "Siegel" des Vatikans zur wunderbaren Gesundung des Priesters. Für die Heiligsprechung ist ein Wunder notwendig, das nach der Seligsprechung erfolgt sein muss.
http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/heilige-mutter-teresa/1061720.html
Auch vermeintliche Glaubenszweifel sind kein Grund, der einer Heiligsprechung im Wege steht.
Donnerstag, 28. Oktober 2010
Dienstag, 26. Oktober 2010
Anerkennung von Wundern - die Selig- und Heiligsprechungsverfahren
Wie anerkennt die katholische Kirche Wunder?
Die katholische Kirche sieht ihren Heilsdienst nicht zuletzt darin, den Menschen Vorbilder des christlichen Glaubens und Beispiele eines vor Gott geglückten Lebens anzubieten. Konkret geschieht dies, indem die Kirche Menschen aller Altersstufen und aller sozialen Schichten selig oder heilig spricht. Die Ausbildung der Seligsprechung als eigenes Rechtsinstitut geht in erster Linie zurück auf Papst Benedikt XIV. (1740-1758). Er hat die im Laufe der Jahrhunderte gewachsene Erfahrung mit kirchlichen Heiligsprechungsverfahren gesammelt und in seinem vierbändigen Werk "Opus de servorum Dei beatificatione et Beatorum canonizatione" (1734-1738) vorgelegt. Besonders die darin enthaltene theologische Lehre zur heroischen Tugend, zum Martyrium und den Wundern besitzt bis heute große Aktualität.
Das derzeitige Verfahren für Selig- und Heiligsprechungsprozesse stützt sich auf die Bestimmungen der "Novae Leges pro Causis Sanctorum" aus dem Jahr 1983, die von Papst Johannes Paul II. erlassene Apostolische Konstitution "Divinus perfectionis Magister", deren Anliegen die Neuordnung der Kanonisationsverfahren darstellt, sowie die von der römischen Heiligsprechungskongregation im Jahr 2007 im Auftrag von Papst Benedikt XVI. erlassene Instructio „Sanctorum Mater“. Das Selig- und Heiligsprechungsverfahren ist in seinen einzelnen Schritten genau festgelegt, wobei vor allem zwei Ebenen zu unterscheiden sind: Das Verfahren in den einzelnen Diözesen und das Verfahren an der römischen Heiligsprechungskongregation.
Bischof Dr. Rudolf Graber hat 1977 die Abteilung für Selig- und Heiligsprechungsprozesse für das Bistum Regensburg gegründet. Dem derzeitigen Leiter der Abteilung, Domvikar Georg Schwager, ist von Bischof Dr. Gerhard Ludwig Müller die Aufgabe übertragen, in enger Zusammenarbeit mit den Postulatoren und den zuständigen Stellen an der Heiligsprechungskongregation die einzelnen Abschnitte der für das Bistum Regensburg laufenden Verfahren zu begleiten und anstehende Fragen zu klären.
Für unsere Diözese trifft dies in erster Linie für folgende Verfahren (Causen) zu: Weihbischof Georg Michael Wittmann († 1833), Anna Schäffer († 1925), Bernhard Lehner († 1944) und Therese Neumann († 1962). Daneben sind folgende Causen von Ordensangehörigen, an deren Fortführung die Diözese Regensburg interessiert ist, derzeit in Rom anhängig: Bartholomäus Bauer (Franziskanerpater, † 1621), Liberat Weiß (Franziskanerpater, † 1716), M. Theresia Gerhardinger (Gründerin der Armen Schulschwestern, † 1879), Viktrizius Weiß (Kapuzinerpater, † 1924) und Eustachius Kugler (Barmherziger Bruder, † 1946).
Die Seligsprechung Anna Schäffers 1999 stellte einen Höhepunkt in der relativ jungen Geschichte der Abteilung dar. Die zahlreichen Gebetsanliegen und Gebetserhörungen, die der Fürsprache der genannten Heiligsprechungskandidaten zugeschrieben werden, werden aufmerksam gesichtet, bearbeitet und archiviert. Verehrer aus dem gesamten deutschsprachigen Raum, besonders aus dem Bundesgebiet, aber ebenso aus Österreich, der Schweiz und den angrenzenden Nachbarstaaten wenden sich mit Anliegen, Bitten und Bestellungen an die bischöfliche Behörde. Allein die Causa Anna Schäffer kann ca. 20.000 Gebetserhörungen nachweisen. Regelmäßig erscheinende Rundbriefe halten die Verehrer über die neuesten Entwicklungen der Prozesse, wie auch über Neuerscheinungen auf dem Laufenden. Sie bilden darüber hinaus ein wichtiges Kontaktorgan zum Verehrerkreis der einzelnen Kandidaten.
Die Abteilung verfügt über eine Bibliothek der Lebensgeschichten von Heiligen, deren Großteil in der einstigen Wohnung von Bischof Georg M. Wittmann im heutigen Diözesanzentrum Obermünster untergebracht ist. Um die Verbreitung von Literatur, Informationsschriften und Gebetsbildchen über die anhängigen Prozessverfahren sicherzustellen, besitzt die Abteilung einen eigenen Verlag. Das Verlagsprogramm kann über die regelmäßigen Rundbriefe bezogen werden. In den Zuständigkeitsbereich der Abteilung fällt außerdem das im Geburtshaus von Therese Neumann in Konnersreuth untergebrachte Dokumentationszentrum. Leitung und Beaufsichtigung des Zentrums erfolgt in gegenseitiger Absprache zwischen Pfarrer Dr. Wolfgang Vogl und Domvikar Georg Schwager.
Quelle: http://www.bistum-regensburg.de/borPage000092.asp
Die katholische Kirche sieht ihren Heilsdienst nicht zuletzt darin, den Menschen Vorbilder des christlichen Glaubens und Beispiele eines vor Gott geglückten Lebens anzubieten. Konkret geschieht dies, indem die Kirche Menschen aller Altersstufen und aller sozialen Schichten selig oder heilig spricht. Die Ausbildung der Seligsprechung als eigenes Rechtsinstitut geht in erster Linie zurück auf Papst Benedikt XIV. (1740-1758). Er hat die im Laufe der Jahrhunderte gewachsene Erfahrung mit kirchlichen Heiligsprechungsverfahren gesammelt und in seinem vierbändigen Werk "Opus de servorum Dei beatificatione et Beatorum canonizatione" (1734-1738) vorgelegt. Besonders die darin enthaltene theologische Lehre zur heroischen Tugend, zum Martyrium und den Wundern besitzt bis heute große Aktualität.
Das derzeitige Verfahren für Selig- und Heiligsprechungsprozesse stützt sich auf die Bestimmungen der "Novae Leges pro Causis Sanctorum" aus dem Jahr 1983, die von Papst Johannes Paul II. erlassene Apostolische Konstitution "Divinus perfectionis Magister", deren Anliegen die Neuordnung der Kanonisationsverfahren darstellt, sowie die von der römischen Heiligsprechungskongregation im Jahr 2007 im Auftrag von Papst Benedikt XVI. erlassene Instructio „Sanctorum Mater“. Das Selig- und Heiligsprechungsverfahren ist in seinen einzelnen Schritten genau festgelegt, wobei vor allem zwei Ebenen zu unterscheiden sind: Das Verfahren in den einzelnen Diözesen und das Verfahren an der römischen Heiligsprechungskongregation.
Bischof Dr. Rudolf Graber hat 1977 die Abteilung für Selig- und Heiligsprechungsprozesse für das Bistum Regensburg gegründet. Dem derzeitigen Leiter der Abteilung, Domvikar Georg Schwager, ist von Bischof Dr. Gerhard Ludwig Müller die Aufgabe übertragen, in enger Zusammenarbeit mit den Postulatoren und den zuständigen Stellen an der Heiligsprechungskongregation die einzelnen Abschnitte der für das Bistum Regensburg laufenden Verfahren zu begleiten und anstehende Fragen zu klären.
Für unsere Diözese trifft dies in erster Linie für folgende Verfahren (Causen) zu: Weihbischof Georg Michael Wittmann († 1833), Anna Schäffer († 1925), Bernhard Lehner († 1944) und Therese Neumann († 1962). Daneben sind folgende Causen von Ordensangehörigen, an deren Fortführung die Diözese Regensburg interessiert ist, derzeit in Rom anhängig: Bartholomäus Bauer (Franziskanerpater, † 1621), Liberat Weiß (Franziskanerpater, † 1716), M. Theresia Gerhardinger (Gründerin der Armen Schulschwestern, † 1879), Viktrizius Weiß (Kapuzinerpater, † 1924) und Eustachius Kugler (Barmherziger Bruder, † 1946).
Die Seligsprechung Anna Schäffers 1999 stellte einen Höhepunkt in der relativ jungen Geschichte der Abteilung dar. Die zahlreichen Gebetsanliegen und Gebetserhörungen, die der Fürsprache der genannten Heiligsprechungskandidaten zugeschrieben werden, werden aufmerksam gesichtet, bearbeitet und archiviert. Verehrer aus dem gesamten deutschsprachigen Raum, besonders aus dem Bundesgebiet, aber ebenso aus Österreich, der Schweiz und den angrenzenden Nachbarstaaten wenden sich mit Anliegen, Bitten und Bestellungen an die bischöfliche Behörde. Allein die Causa Anna Schäffer kann ca. 20.000 Gebetserhörungen nachweisen. Regelmäßig erscheinende Rundbriefe halten die Verehrer über die neuesten Entwicklungen der Prozesse, wie auch über Neuerscheinungen auf dem Laufenden. Sie bilden darüber hinaus ein wichtiges Kontaktorgan zum Verehrerkreis der einzelnen Kandidaten.
Die Abteilung verfügt über eine Bibliothek der Lebensgeschichten von Heiligen, deren Großteil in der einstigen Wohnung von Bischof Georg M. Wittmann im heutigen Diözesanzentrum Obermünster untergebracht ist. Um die Verbreitung von Literatur, Informationsschriften und Gebetsbildchen über die anhängigen Prozessverfahren sicherzustellen, besitzt die Abteilung einen eigenen Verlag. Das Verlagsprogramm kann über die regelmäßigen Rundbriefe bezogen werden. In den Zuständigkeitsbereich der Abteilung fällt außerdem das im Geburtshaus von Therese Neumann in Konnersreuth untergebrachte Dokumentationszentrum. Leitung und Beaufsichtigung des Zentrums erfolgt in gegenseitiger Absprache zwischen Pfarrer Dr. Wolfgang Vogl und Domvikar Georg Schwager.
Quelle: http://www.bistum-regensburg.de/borPage000092.asp
Montag, 25. Oktober 2010
Fräuleinwunder
Das sogenannte Fräuleinwunder ist ein Begriff, der in den 1950er Jahren in den USA geprägt wurde. Er stand ein Jahrzehnt lang für junge, attraktive, moderne, selbstbewusste und begehrenswerte deutsche Frauen der 50er Jahre.
Auslöser war das Berliner Mannequin Susanne Erichsen (1925–2002). 1950 gewann sie im Alter von 24 Jahren in Baden-Baden die erste Miss Germany-Wahl der Bundesrepublik. Sie war die Nachfolgerin von Inge Löwenstein. Inge Löwenstein war 1949, noch vor der Gründung der Bundesrepublik, in den Westzonen zur ersten Miss Germany nach dem Zweiten Weltkrieg gekürt worden.
Zwei Jahre nach ihrer Wahl ging Susanne Erichsen als „Botschafterin der deutschen Mode“ in die USA. Sie beeindruckte die US-Amerikaner und wurde in Amerika als das deutsche Fräuleinwunder bezeichnet.
Wie wichtig Susanne Erichsen für ein anderes Deutschlandbild war, zeigt sich daran, dass ihre Erinnerungsstücke der Wahl von 1950 in der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland aufbewahrt werden.
Eine satirische Darstellung des Fräuleinwunders ist Liselotte Pulvers Rolle als Sekretärin in Billy Wilders Film Eins, zwei, drei von 1961.
Auch die aus Mannheim stammende Hollywoodschauspielerin Christiane Schmidtmer prägte ab Mitte der 1960er Jahre - besonders durch ihr äusseres Erscheinungsbild - ganz massiv das Bild des stereotypen deutschen Fräuleinwunders in Hollywood. So spielte sie beispielsweise in der US-Kinokomödie Boeing-Boeing eine deutsche Lufthansa Stewardess.
Der Begriff Fräuleinwunder ist Teil der Wunderrepublik-Begriffe der Nachkriegs-Zeit wie Wirtschaftswunder und Wunder von Bern 1954. Noch 1963 wurde vom „Wunder von Lengede“ gesprochen.
Quelle: Wikipedia
Auslöser war das Berliner Mannequin Susanne Erichsen (1925–2002). 1950 gewann sie im Alter von 24 Jahren in Baden-Baden die erste Miss Germany-Wahl der Bundesrepublik. Sie war die Nachfolgerin von Inge Löwenstein. Inge Löwenstein war 1949, noch vor der Gründung der Bundesrepublik, in den Westzonen zur ersten Miss Germany nach dem Zweiten Weltkrieg gekürt worden.
Zwei Jahre nach ihrer Wahl ging Susanne Erichsen als „Botschafterin der deutschen Mode“ in die USA. Sie beeindruckte die US-Amerikaner und wurde in Amerika als das deutsche Fräuleinwunder bezeichnet.
Wie wichtig Susanne Erichsen für ein anderes Deutschlandbild war, zeigt sich daran, dass ihre Erinnerungsstücke der Wahl von 1950 in der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland aufbewahrt werden.
Eine satirische Darstellung des Fräuleinwunders ist Liselotte Pulvers Rolle als Sekretärin in Billy Wilders Film Eins, zwei, drei von 1961.
Auch die aus Mannheim stammende Hollywoodschauspielerin Christiane Schmidtmer prägte ab Mitte der 1960er Jahre - besonders durch ihr äusseres Erscheinungsbild - ganz massiv das Bild des stereotypen deutschen Fräuleinwunders in Hollywood. So spielte sie beispielsweise in der US-Kinokomödie Boeing-Boeing eine deutsche Lufthansa Stewardess.
Der Begriff Fräuleinwunder ist Teil der Wunderrepublik-Begriffe der Nachkriegs-Zeit wie Wirtschaftswunder und Wunder von Bern 1954. Noch 1963 wurde vom „Wunder von Lengede“ gesprochen.
Quelle: Wikipedia
Samstag, 23. Oktober 2010
Wunder dieser Welt
Herzlich willkommen! Sie interessieren sich offensichtlich für Wunder? Hier präsentieren wir weltweite Wunder - ist das nicht wunderbar?
Bald geht es hier richtig los - also schonmal bookmarken und abwarten.
Ihr Team von Wunder weltweit
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Ihr Team von Wunder weltweit
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